Die Staaten des Gulf Cooperation Council (GCC) öffnen ihre Märkte stärker für ausländische Investoren. Zahlreiche Restriktionen beim Unternehmensbesitz wurden in den letzten Jahren gelockert oder ganz aufgehoben. Für deutsche Unternehmen und Investoren ergeben sich dadurch neue Optionen, die bisher nicht oder nur über lokale Partner zugänglich waren.
- In den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien können Unternehmen mittlerweile in vielen Branchen ohne lokalen Mehrheitsgesellschafter gegründet werden.
- Privatisierungen und Teilprivatisierungen staatlicher Unternehmen eröffnen Einstiegsmöglichkeiten für strategische Investoren.
- Besonders attraktiv sind Sektoren wie Infrastruktur, Transport, Gesundheitswesen und Bildung, die stark ausgebaut werden.
- Gleichzeitig bleiben die Rahmenbedingungen komplex: Länderspezifische Gesetze, Genehmigungsprozesse und kulturelle Faktoren erfordern sorgfältige Vorbereitung.
Fazit
Die Marktöffnung im GCC ist für deutsche Unternehmen eine historische Chance. Wer sich frühzeitig positioniert, kann sich in Zukunft Märkte sichern, die über Jahrzehnte Wachstum versprechen. Unverzichtbar bleibt dabei eine fundierte rechtliche und kulturelle Beratung.


